Sicherheit, PCI DSS und Auditierbarkeit

Als Kreditkartenmanagementsystem verarbeitet PSX besonders schutzbedürftige Daten. Sicherheit ist deshalb kein einzelnes Modul, sondern ein durchgängiges Prinzip der Plattformarchitektur.

Unterstützung von PCI DSS

PSX unterstützt die Einhaltung von PCI DSS durch nachvollziehbare Verarbeitungsschritte, rollenbasierte Berechtigungen, Auditierbarkeit und den Schutz sensibler Kartendaten.

Die Verantwortung für die Zertifizierung der Gesamtumgebung liegt beim jeweiligen Betreiber der Infrastruktur. PSX ist so aufgebaut, dass die für PCI DSS erforderlichen Nachweise aus der Plattform heraus erbracht werden können.

Sicherheit

Konforme und auditierbare Verarbeitung von Kartendaten.

PCI DSS

Authentifizierung und Berechtigungen

Der Zugang zur Plattform ist mehrstufig abgesichert:

Anmeldung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Kontrollierte Logon- und Logoff-Prozesse

Benutzer- und Berechtigungsprüfung vor jedem Servicezugriff

Rollenbasierte Rechte in der Bedienoberfläche

Anwenderinnen und Anwender sehen und bearbeiten damit ausschließlich die Daten und Funktionen, die ihrer Rolle entsprechen. Technisch umgesetzt sind diese Funktionen in PIT/SEC, beschrieben unter PCP & PIT-Tools.

Protokollierung und Nachvollziehbarkeit

Neuanlagen, Änderungen und lesende Zugriffe werden protokolliert. Zuständig ist das Fachmodul AL² — Audit Log Services. Damit lässt sich nachvollziehen, welche Daten wann von wem verändert oder eingesehen wurden.

Diese Protokolle sind die Grundlage für interne Revisionen, externe Prüfungen und die Beantwortung von Auskunftsersuchen.

AL² Audit Log Services

Protokollierung von Neuanlagen, Änderungen und lesenden Zugriffen.

Vier-Augen-Prinzip bei Parameteränderungen

Änderungen an Produkt- und Modulparametern unterliegen einem Freigabeverfahren nach dem Vier-Augen-Prinzip. Umgesetzt ist es im Fachmodul PM² — Product Management. Eine Änderung wird erfasst, aber erst nach Prüfung durch eine zweite berechtigte Person wirksam.

PM² Product Management

Parameterpflege und Vier-Augen-Prinzip für Produkt- und Modulparameter.

Reklamationen, Chargebacks und Fraud-Fälle

Das Fachmodul DX² — Dispute Management Interface unterstützt die Bearbeitung von Reklamationen, Chargebacks und Fraud-Fällen sowie die Rückmeldung an Folgesysteme. Auffällige Vorgänge werden damit strukturiert erfasst und über ihren gesamten Bearbeitungsverlauf dokumentiert.

DX² Dispute Management Interface

Reklamationen, Chargebacks, Fraud-Fälle und Rückmeldungen an Folgesysteme.

Nachvollziehbarkeit durch fachliche Trennung

Weil Kunde, Konto und Karte getrennt geführt werden, lässt sich jeder Vorgang eindeutig zuordnen. Diese Struktur — beschrieben auf der PSX-Plattformseite — ist zugleich eine Voraussetzung für revisionssichere Auswertungen und für ein Berechtigungskonzept, das zwischen kunden-, konto- und kartenbezogenen Rechten unterscheidet.