Architektur von PSX
Modularer Aufbau
PSX ist in fachlich abgeschlossene Module gegliedert. Jedes Modul hat einen klar abgegrenzten Verantwortungsbereich mit eigenen Funktionen, Schnittstellen und Datenstrukturen. Die Kommunikation zwischen den Modulen erfolgt über definierte Services und standardisierte Ein- und Ausgänge. Fachlich abgeschlossene Module werden innerhalb von PSX als Hexagone bezeichnet.
Das bedeutet:
- Geringe Abhängigkeiten zwischen den Fachbereichen
- Hohe Wartbarkeit einzelner Fachbereiche
- Unabhängige Entwicklung und Testbarkeit einzelner Module
- Einfache Erweiterbarkeit ohne Eingriff in bestehende Bereiche
- Hohe Stabilität des Gesamtsystems
Neue Funktionen können ergänzt werden, ohne bestehende Fachbereiche grundlegend zu verändern. Welche Module im Einzelnen existieren, zeigt die Übersicht der Fachmodule.
Real-Time-Processing und Batch-Processing
Real-Time-Processing
Geschäftskritische Vorgänge werden in Echtzeit verarbeitet.
Batch-Processing
Periodische Massendatenverarbeitungen laufen im Batchbetrieb.
PSX unterstützt Echtzeitverarbeitung und Batchverarbeitung parallel.
Geschäftskritische Vorgänge wie Autorisierungsanfragen oder Online-Abfragen werden in Echtzeit verarbeitet. Periodische Massendatenverarbeitungen, Abrechnungen und Zinsläufe laufen im Batchbetrieb.
Die Kombination beider Verarbeitungsmodelle ermöglicht eine Balance zwischen Antwortzeiten im Tagesgeschäft und wirtschaftlicher Verarbeitung großer Datenmengen.
Verteilbarkeit einzelner Module
Durch den modularen Aufbau können einzelne Module unabhängig voneinander betrieben und auf unterschiedlichen Plattformen bereitgestellt werden. Das erlaubt eine flexible Infrastrukturplanung: Lastschwerpunkte lassen sich gezielt verteilen, ohne die Plattform als Ganzes umzubauen.
Als Betriebsplattformen kommen unter anderem IBM z/OS und IBM AIX zum Einsatz. Details dazu finden Sie unter Technologien.
Betriebsplattformen
Hochverfügbare Enterprise-Systeme für den regulierten Betrieb – unter anderem:
Kommunikation zwischen den Schichten
Die Verbindung zwischen Bedienoberfläche, Fachmodulen und angebundenen Systemen übernimmt eine eigene Middleware-Schicht. Diese sorgt für Routing, Protokollverarbeitung und den kontrollierten Zugriff auf Services. Beschrieben ist sie unter PCP & PIT-Tools.
PCP
Bedienoberfläche von PSX – zentrale Steuerung und Verwaltung.
Schnittstellen & Services
Verbindung zwischen externen Systemen, Plattform und Fachmodulen.
PSX-Fachmodule (Hexagone)
Fachlich getrennte Module – jedes mit klar abgegrenztem Verantwortungsbereich.
DB2 – Datenhaltung
Zentrale und dezentrale Datenbanken je nach Fachmodul.
Plattformen
Betrieb auf hochverfügbaren Enterprise-Systemen – unter anderem:
Skalierbarkeit für große Kartenportfolios
Die Architektur ist für den Betrieb umfangreicher Kartenbestände ausgelegt. Die Trennung der Fachdomänen, die Unterstützung von Echtzeit- und Batchverarbeitung sowie der Einsatz etablierter Plattformtechnologien machen PSX für sehr große Kartenportfolios mit mehreren Millionen verwalteten Konten geeignet.
Die Plattform lässt sich schrittweise erweitern — entsprechend den fachlichen und technischen Anforderungen des jeweiligen Instituts.
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IBM DB2, IBM MQ, C, COBOL und Java; Betrieb unter anderem auf IBM z/OS und IBM AIX.
Fachmodule im Überblick27 fachlich abgegrenzte Module vom Account Management bis zum Settlement.
PSX-PlattformWas PSX ist, für wen die Plattform entwickelt wurde und wie sie aufgebaut ist.
Sicherheit und PCI DSSUnterstützung von PCI DSS, Protokollierung, rollenbasierte Berechtigungen.